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Was ist Legasthenie? Was ist LRS?
Auch ein Legastheniker kann gut lesen, schreiben und rechnen lernen. Er benötigt dafür allerdings eine spezielle Didaktik, mehr Zeit und mehr Zuwendung. Je früher eine Legasthenie erkannt und trainiert wird, umso größer sind die Chancen, dass das Kind einen ganz normalen Schul- und Lebensweg gehen kann.

Legastheniker haben differenzierte Sinneswahrnehmungen in den Bereichen des Hörens, des Sehens oder der Raumwahrnehmung. Dies kommt hauptsächlich in Bezug auf Symbole vor, d. h. bei Buchstaben und Zahlen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesen, Schreibens oder Rechnens. Von einer Legasthenie kann man also sprechen, wenn der oder die Betroffene beim Lesen, Schreiben oder Rechnen durch eine spezielle Fehlersymptomatik auffällt, in anderen Bereiche jedoch durchschnittliche bis überdurchschnittliche Leistungen erbringt. Legasthenie ist also auf keinen Fall mit einem Mangel an Intelligenz gleichzusetzen.

Eine Legasthenie ist genetisch bedingt und insofern angeboren. Dagegen wird eine LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) durch bestimmte Ereignisse im Leben eines Kindes hervorgerufen: Probleme in der Schule oder mit den Eltern, Krankheit, Umzug etc. Die Symptome einer LRS sind denen einer Legasthenie sehr ähnlich. Während jedoch ein reines Trainig an den Symptomen (Fehlern) bei einem legasthenen Kind keinerlei Erfolg bringt (häufig macht es die Sache nur noch schlimmer), kann eine LRS mit einem kontinuierlichen und konsequenten Training relativ gut behoben werden.

Diagnose und Training                                                                                             Bei der Diagnose einer möglichen Legasthenie werden die Ebenen der Aufmerksamkeit, der Funktion (Sinneswahrnehmungen Optik, Akustik, Raumwahrnehmung) und der speziellen Symptomatik (Feststellung des Fehlerbildes) überprüft. Der in den USA entwickelte AFS-Computertest ist in der Lage, die individuelle Ausprägung der Legasthenie eines Menschen festzustellen. Da jede Legasthenie eine andere Ausprägung hat, ist diese Analyse und ein individuell darauf abgestimmtes Trainig eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg.

Ein Training nach der AFS-Methode ist eine individuell abgestimmte Kombination aus Aufmerksamkeitstraining (damit das Kind das nachfolgende Training besser aufnehmen kann), Funktionstraining (spezielles Training der Funktionen oder Teilleistungen wie optische und akustische Differenzierung, optisches und akustisches Gedächtnis etc.) und Symptomtraining, das sich an den speziellen Fehlern orientiert.

Zitat aus dem Buch "Der legasthene Mensch" von Dr. Astrid Kopp-Duller                         "Legasthenen Kindern Verständnis entgegen zu bringen, ihren Zustand nicht als trägen, minderwertigen Geisteszustand abzutun, bzw. dem Vorurteil "faul" aufzusitzen, ist der erste und wichtigste Schritt. Anzuerkennen, dass diese Menschen eben länger, bis zu zwei Jahre oder länger brauchen, um zum Beispiel die Buchstaben zu erlernen. Anzuerkennen, dass sie anders reagieren als die restlichen 90% der Kinder. Ihre Zustände richtig zu deuten, ist eine Voraussetzung dafür, mit ihnen produktiv arbeiten zu können. Ihnen zum Beispiel zu glauben, dass tatsächlich die Buchstaben beim Lesen verschwimmen oder hüpfen, wodurch Übelkeit oder Kopfschmerzen hervorgerufen werden können, und dies nicht nur als Ausrede abzutun."

Die Weltgeschichte ist voll von Persönlichkeiten, die Legastheniker sind oder waren und mit ihren Begabungen eine große Rolle in der Wissenschaft, in der Politik oder der Kunst gespielt haben: zum Beispiel Albert Einstein, John F. Kennedy, Winston Churchill und viele mehr.

Ein Fallbeispiel                                                                                                         Ein Kind im 2. Schuljahr hat große Probleme mit dem Lesen und Schreiben. Mühsam wird Buchstabe für Buchstabe gelesen. Das Kind muss sich derart auf den Prozess des Lesens konzentrieren, dass es den Sinn des Wortes und des Satzes nicht versteht. Auch beim Schreiben reihen sich Fehler an Fehler: Buchstaben werden ausgelassen, vertauscht oder unsinnig kombiniert. Es wird viel geübt, aber der Erfolg will sich einfach nicht einstellen. Im Gegenteil: langsam verzweifeln das Kind und die Eltern. Das Kind muss einen großen Druck aushalten, weil Erfolgserlebnisse ausbleiben. Schul- und Versagensängste stellen sich ein.                                                                                Diese Spirale kann man nur unterbrechen, in dem möglichst frühzeitig eine Diagnose gestellt und ein qualifiziertes Legastehenie-Training begonnen wird.


Das Legasthenie-Training im LEO Lernstudio erfolgt nach der ASF-Methode und wird durch einen ausgebildeten Legasthenie-Trainer® (EÖDL) durchgeführt. Da jede Legasthenie individuell ist, findet das Training ausschließlich im Einzelunterricht statt. Es handelt sich um eine pädagogische Methode, in der die Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit, die individuell betroffenen Sinneswahrnehmungen und der Symptombereich trainiert wird. Im Symptombereich wird an den individuell auftretenden Fehlern mit einer für Legastheniker geeigneten Lehrmethode die Rechtschreibung eingeübt. Ziel des Training ist es, dass das Kind lernt, seine Aufmerksamkeit auch in Bezug auf das Lesen, Schreiben und/oder Rechnen aufrecht zu erhalten, wodurch die Wahrnehmungsfehler drastisch reduziert werden können. Dies sind die notwendigen Grundlagen für das Training im Symptombereich, in dem mit einer spezifischen Methodik die Rechtschreibung des Kinder Schritt für Schritt verbessert wird.  

(Legasthenietrainer® is the trademark of First Cybertrade Inc. Registered at UPTO under serial number 78818469)

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